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Werftaufenthalt in
Rostock-Marienehe
Werftaufenthalt in
Rostock-Marienehe | |||||
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Das Wochenende wurde trotz aller Unannehmlichkeiten hervorragend gemeistert und die neue Woche brach an. Nun waren nur noch 2 von dem ursprünglichen Dreiergespann übrig.
Doch die Einsamkeit wähnte nicht lange, denn ab und zu kam die gute Seele des Schiffes vorbei. Ihr Spruch war: "gebt mir das zu tun, was keiner machen will"... Es war schon ein wenig Überzeugungsarbeit notwendig um zu erklären, dass Farbe waschen an Oberdeck sinnvoller ist, als Anker spitz feilen oder Poller zu richten. Unsere Antje gab alles und die Steuerbordseite strahlte im Sonnenlicht wie lange nicht mehr. Leider plagte uns noch immer der Ostwind und so blieb die Backbordseite des Schiffes im wesentlichen unbehandelt.Was hat sie nicht alles gemacht: Deckshaus entrosten (und dabei das Maschinchen gekillt), gepönt, nicht am Herd herumgelungert, den Schreisauger entführt und vieles mehr. War sie an Bord, dann waberten ihre Worte durch die Messe und die schweigsamen langen stillen Minuten des verbliebenen Duos waren vorbei.
Ein anderes Ziel war die weitere Fertigstellung der Kombüse.Doch auch hier ging es nicht so recht voran.
Zumindest funktionierte der olle alte Herd noch ganz ordentlich, so dass es jeden Morgen frisches Backwerk gab und auch noch etwas gekocht werden konnte. Mehr war aber auch nicht drin in dieser kleinen Nische, alles andere musste dann eben aus der Messe geholt und vieles improvisiert werden.
Da es überall klemmte, wurden eben mal die überstehenden Nasen, Haken und sonstiges überstehendes überflüssiges Gebammsel abgeflext und schon mal alles schön mit Rostschutz behandelt. Wie es hier einmal aussehen wird, kaum vorstellbar. Aber so manch verwegene Idee kam schon mal auf - doch das wird erst gezeigt, wenn es soweit ist.
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| Die zweite Woche neigte sich dem Ende und damit der endgültige Auslauftermin auf den Sonnabend Morgen gesetzt. Früh aufstehen war demnach angesagt. Auch für diesen Termin meldeten sich ein paar "gestandene Seeleute" an Bord. Doch bis zum Auslaufen war noch der Freitag Abend zu überstehen und wir konnten den Rostocker davon überzeugen, uns eine kleine Fischplatte vorbei zu bringen. Diese sogenannte Kleinigkeit seht ihr hier: ![]() ![]() ![]() ![]() ... und lecker war die - nicht zu beschreiben ...
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